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Stationen des Frankfurter Osterspaziergangs



(Für eine größere Ansicht bitte auf die Grafik klicken)



Vom Goethe-Haus über die alte Brücke und weiter an der Uferpromenade entlang geht es zur

1. Gerbermühle:



Ed Baga (Wiesbaden) TRANSFORM, INSTANT GOETHE FOTO STATION
endlich selbst Faust, Mephisto oder Gretchen sein, Pudel inklusive.
Peter Bux (Leipzig) J.W.G. DREHSTUHLSERVICE
Gandolfo Gabriele David (Palermo, IT) OSEA 3, Landart
Mit einer Installation aus Samenkörnern ruft der sizilianische Künstler und Architekt Gandolfo Gabriele David das Wiedererwachen der Kräfte der Natur und die Versöhnung von Orient und Okzident an.


2. Wasserhof:
(an der Unterführung nach Oberrad)



"Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein…" partizipatorischer Wettbewerb von 11 bis 17 Uhr.
Realisiert von Clemens Wolfart
Das Lehngut "Strahlenberger Hof", der spätere Wasserhof, wurde im Jahr 1311 begründet. Zu dem Gehöft sollen einmal 80 Hektar Land gehört haben. Auf diese Stätte wird das berühmte Zitat des Faust "Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein…“ bezogen. Ein Indiz dafür ist die Erwähnung des Wasserhofs, zu dem die Gerbermühle gehörte, in dieser auch als „Osterspaziergang“ bezeichneten Szene des Faust I. Dort findet zwischen den Spaziergängern der Dialog statt „Wir aber wollen nach der Mühle wandern.“ — „Ich rat Euch, nach dem Wasserhof zu gehn.“ .
Die Obergeschosse des Herrenhauses und weitere Gebäude des Wasserhofs wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die steinernen Überreste bestehen aus einem länglich überwölbten Kellerraum, auch Teile einer früheren Freitreppe sind noch vorhanden.

Auf dem privaten Gelände des Geflügelzüchtervereins sind die Besucher dazu eingeladen, das geflügelte Wort "Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein…“ zu rezitieren. Die Beiträge werden aufgezeichnet, als erster Preis winkt ein Goethe Menu in der Goethe Ruh.

Video "Wettbewerb-Hier bin ich Mensch .... "



Um 12.00 Uhr liest hier der Frankfurter Autor Martin Wimmer die programmatischen ersten Seiten aus seinem Buch "Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes", in denen er Goethes Osterspaziergang in den Kontext der Kulturpolitik Hilmar Hoffmanns, des "dérive" der Situationistischen Internationale und den Konzepten des "Drift & Drive" der US-amerikanischen Folkmusik stellt.


3. Schutzhütte
(auf Faltplan W3 mit Stempelstation am Waldfriedhof Oberrad)



Lukas Sünder & Sitha Reis (Offenbach) GOETHE-KUPPEL
Mitten im Wald trifft der Besucher auf eine analoge als auch digitale Dating-Plattform (via Smartphone) wie Goethe sie seinerzeit gern durchforstet hätte, gereicht wird Goethes Lieblingsgetränk als Probeausschank: Trink-Schokolade nach historischem Rezept.


4. Goetheturm



Bezeichnung zu Goethes Jugendzeit: Hexeneck, also Vorsicht


5. Goetheruh
gegenüber Goetheturm



Stefan Bressel (Frankfurt/M und Palermo) HORTUS CONCLUSUS
Spiegel-Objekte

Sieben Spiegel-Formen verstecken sich in der Nachbarschaft von Ian Hamilton Finlays arkadischer Säule und beschwören den „Erdgeist”.


6. Willemer Häuschen
am Hühnerweg, im Garten



Gabi Schaffner (Berlin) LIED FÜR GRETCHEN
Klanginstallation für zwei Vogelhäuschen und Garten.
Andreas Rohrbach (Spessart, D) AMBIVALENZ
Hollywoodschaukel mit Stein im Garten
Sabine Zimmermann (Frankfurt/M) WAHLVERWANDTSCHAFT
in Mariannes Zimmer im Gartenhäuschen


7. Wasserhäuschen am Reitstall
Reversbrunnenweg, Wendelsweg
Eine freistehende Trinkhalle der alten Schule, direkt an der Polizeireitstaffel



Der Frankfurter Stadtteilhistoriker Hubert Gloss, verbindet die interessante Geschichte der Frankfurter Wasserhäuschen mit der Goethezeit.
Expertenvortrag jeweils um ca. 14.00 und 17.00 Uhr


Alle Stationen können auch unabhängig von den Führungen z.B. mit dem Fahrrad, besucht werden.
Eine begrenzte Anzahl der Wanderwegs-Faltpläne ist am Sonntag auch an den Stationen 2, 3, 6 und 7 erhältlich.

PDF Download Flyer
Link zum Kulturwanderweg. Hier kann der Faltplan "Auf Goethes Spuren" bestellt werden.


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